Mobilitätskonzept MobiK

Kurzzeitpflege mit Fokus auf Bewegung und Selbstständigkeit

Die Kurzzeitpflege im Haus St. Veronika bietet doppelte Unterstützung: Sie entlastet Angehörige und nutzt gleichzeitig die Zeit gezielt, um die Mobilität und Selbstständigkeit unserer Gäste zu stärken.

Ein zentraler Baustein ist das Mobilitätsprogramm MobiK. Das Besondere: Die Förderung findet nicht „zusätzlich“, sondern ganz selbstverständlich im Alltag statt. Schon morgens beginnt die Unterstützung mit kleinen, aber wirkungsvollen Schritten. Bei der Grundpflege fördern wir gezielt die Eigenaktivität. 

Wege innerhalb der Wohngruppe werden bewusst genutzt, um Bewegung zu trainieren, einfache Übungen auf den Fluren lassen sich unkompliziert in den Tagesablauf einbinden.

Auch alltägliche Situationen wie die Mahlzeiten werden aktiv genutzt. Sie bieten ideale Gelegenheiten, alltagspraktische Fähigkeiten zu erhalten und auszubauen. Ergänzende Angebote stärken zusätzlich Grob- und Feinmotorik sowie die Ausdauer.

Von Anfang an passen wir die Förderung an die individuellen Bedürfnisse jedes Gastes an. Angehörige werden einbezogen, damit die Übungen auch zu Hause fortgesetzt werden können. 

Individueller Förderbedarf

Zu Beginn des Kurzzeitpflegeaufenthaltes wird eine Einschätzung des individuellen Förderbedarfes des Gastes vorgenommen und anschließend ein abgestimmter Förderplan erstellt.

Gangkoordinationstraining

Gangkoordinationstraining der unteren Extremitäten durch z.B. Torwandschießen. Diese Übung lässt sich ideal auf den Weg vom Zimmer zum Gemeinschaftsbereich integrieren.

Aktivierende Pflege

Aktivierende Pflege der oberen Extremitäten z.B. durch hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Obst oder Gemüse schneiden. Macht Spaß in der Gemeinschaft und Freude beim späteren gemeinsamen genießen.